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Keine Zeit ein Ebook zu schreiben?

„Ich habe keine Zeit ein Ebook zu schreiben“, kommt mir laufend zu Ohren. Natürlich bist du als selbständiger Unternehmer Tag für Tag mit viel Arbeit eingedeckt und hast das Gefühl keine Zeit für irgendetwas anderes zu haben. Und dann sollst du noch ein Ebook schreiben? Die Wahrheit ist, wenn ich etwas länger mit Unternehmern spreche, die gerne ein Buch schreiben würden, aber „keine Zeit“ dafür haben, dann entpuppt sich dieser Satz oft als Ausrede für ein anderes Problem.

In vielen Fällen bedeutet der Satz „ich habe keine Zeit … zu tun“ natürlich auch nur, dass du es nicht tun magst, bzw. dass du einfach kein klares „Nein“ sagen möchtest. Aber das ist eine andere Geschichte.

Viele Unternehmer, Coaches und Trainer haben den Wunsch ein Ebook oder Buch zu schreiben, nur scheitern sie bereits im Frühstadium, da sie sich mit der Ausrede „keine Zeit“ zu haben, zufriedengeben. Selbst wenn man seine Idee jemanden anderen mitgeteilt hat, der Satz keine Zeit zu haben hilft, sich aus der Eigenverantwortung zu ziehen, denn die Ausrede ist in der heutigen Zeit voll akzeptiert.

Im Gespräch mit den Unternehmern stellt sich aber oft heraus, dass hinter dieser Ausrede oft weitere Gründe liegen. Die wahren Gründe liegen doch immer verborgen unter der Oberfläche, oder?

Das chronische Zeitproblem unserer Generation ist sicher ein ernstzunehmendes, aber nicht das einzige Problem.

Wenn du ernsthaft die Absicht hast ein Ebook oder Buch zu schreiben und du keine Zeit dafür hast, dann kann der folgende Artikel für dich interessant werden.

Als ich mein erstes Buch schreiben wollte, habe ich den Schreibbeginn über 8 Monate hinausgezögert, denn ich hatte keine Zeit. Im Gespräch mit meinem Freund Wayne bin ich auf den wahren Grund gestoßen: Ich war überfordert aus dem Stand ein 200-Seiten Buch zu schreiben und mit wertvollem Inhalt zu füllen. Damals habe ich das erste Mal von der Salamitechnik gehört. Aber mehr dazu später. Jetzt möchte ich dir nur sagen, es hat funktioniert und innerhalb von 3 Monaten hatte ich das Buch geschrieben und veröffentlicht.

Es ist wichtig zu verstehen, was wir wirklich damit ausdrücken wollen, wenn wir sagen, dass wir keine Zeit haben. Denn wenn wir diese Phrase nicht hinterfragen, dann kann es sein, dass wir uns selbst um unseren Erfolg betrügen. Wir sabotieren unseren eigenen Weg und das ist nicht okay.

In Gesprächen mit Kunden und bereits publizierten Autoren habe ich 5 Herausforderungen gefunden, die hinter dem Satz „ich habe keine Zeit“ stehen können. Wenn wir die wahren Gründe kennen, dann können wir auch Lösungen dafür finden und sie meistern. Als Ergebnis winkt dann der Erfolg – in diesem Fall – das Ebook oder Buch in deinen Händen. Glaub‘ mir, das ist es wert, einmal näher hinzusehen.

Oft ist der wahre Grund eine Kombination aus den folgenden 5 Herausforderungen.

 

Die 5 größten Herausforderungen beim Ebook-Schreiben

 

Herausforderung Nr. 1 – Zeitmanagement

An erster Stelle steht natürlich deine Zeitplanung. Hast du ein gutes Zeitmanagement, oder bist du einer, der im Chaos der täglichen Anforderungen zu untergehen droht? Über Zeitmanagement gibt es so viele Bücher, Blogartikel und Videos, dass eigentlich nichts mehr gesagt oder geschrieben werden müsste. Dennoch möchte ich dir meine Sicht zeigen, indem ich dir 2 praktische Tipps gebe, die du sofort umsetzen kannst. Du brauchst kein neues Ablagesystem und keine teure Software dazu – also keine Sorge!

Priorität

Du hast keine Zeit, heißt einfach, es ist dir nicht wichtig genug. Problem erkannt und hier kommt die Lösung:

(1.) Schreib deinen (vorläufigen) Buchtitel ganz groß auf einen A4 Zettel und hänge ihn dir zum Computer, wo du ihn täglich siehst. Indem du dieser Sache mehr Aufmerksamkeit gibst, erhöhst du die/deren Priorität.

(2.) Nimm deinen Terminkalender heraus oder öffne deinen digitalen Kalender und plane deine Schreib-Einheiten. Reserviere dir für die nächsten 5 Wochen täglich 90 Minuten. Trag‘ die Zeit als Termin ein, als wäre es ein Kundentermin. Es ist wichtig!

Vergiss nicht, dass du beim Schreiben einen kreativen Arbeitsprozess durchläufst, somit solltest du diesen nicht unbedingt, nach einen 5-stündigem Meeting einplanen. :-)

 

Herausforderung Nr. 2 – Motivation

Motivation ist der Motor und bestimmt das Tempo deines Fortschritts bis zur Fertigstellung deines Projekts. Es gibt so viele wichtige Angelegenheiten um dich herum, davon bin ich überzeugt. Aber du hast ja einen driftigen Grund, warum du dein Ebook schreiben möchtest.

Notiere dir ganz oben dein Ziel (inklusive Deadline) und darunter 2 Gründe, die dich ernsthaft motivieren dein Ebook fertig zu schreiben. Diese Gründe müssen für dich relevant und motivierend sein.

Als zweiten Tipp möchte ich dir das Konzept „Accountability Partner“ kurz vorstellen. Zusammengefasst könnte man sagen, es ist jemand, dem du vertraust, dem du von deinem Projekt erzählt hast und der dich in vorher festgelegten Abständen nach deinem Fortschritt fragt. Deinem Accountability Partner gegenüber bist du verantwortlich, dein Versprechen, deine Vorgaben einzuhalten.

 

Fallbeispiel:

Ich hatte letztes Jahr ein Projekt, ich wollte es in 6 Wochen erledigt wissen. Jeden Tag 60 bis 90 Minuten Zeitaufwand – also kein Problem. In den ersten Wochen hat sich nicht wirklich viel getan, ich fand einfach nicht die Zeit dafür. Meine Tochter war krank, dann hatte ich einen neuen Kunden gewonnen, dann war dieses und jenes.

Ich wollte, mein Projekt aber wirklich fertig bekommen, also habe ich mit einem Coach zusammengearbeitet. Wir haben festgelegt, was ich in den nächsten Tagen alles tun musste, inklusive jeden Tag ein kurzes Feedback schicken. Unglaublich – ich bekam sozusagen Hausaufgaben.

Aber in 5 Wochen war ich fertig, hatte mein Projekt vollendet. Fantastisch.

 

Herausforderung Nr. 3 – Überforderung

Jetzt kommen wir zu dem weiter oben erwähnten Problem, das ich hatte, als ich mein erstes Buch schrieb. Ich war schlichtweg überfordert. 200-Seiten – wie kann ich das jemals schaffen, habe ich mich gefragt.

Salamitechnik

Vielleicht kennst du diese Frage bereits: Wie isst man einen Elefanten? – Stück für Stück.

Auch bei der Salamitechnik geht es darum etwas Großes und Komplexes in kleine Stücke zu schneiden, damit es machbar wird. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass eine große und komplexe (meist unüberschaubare) Aufgabe durch die Aufteilung in kleinere Teilaufgaben ihren Schrecken verliert. Mit dieser Technik kannst du das Buchprojekt in einzelne kleine Prozesse aufgliedern und überlegen, was du selbst erledigen kannst oder wofür du eventuell Hilfe benötigst. Gleichzeitig kannst du für die einzelnen Schritte Termine festsetzen und somit das Projekt in einen zeitlichen Rahmen packen.

Da die einzelnen Arbeitsschritte überschaubar geworden sind, fällt auch die Erstarrung vor dem furchterregenden unbekannten Großen weg. Das Gefühl das Projekt noch weiter aufzuschieben fällt weg, denn du weißt, was deine nächsten Schritte sein sollen. Somit gibst du der bekannten „Aufschieberitis“ keine Chance.

Mir hat es damals geholfen.

 

Herausforderung Nr. 4 – Plan

Ohne einen guten Plan ist jedes Projekt schon vor Beginn zum Scheitern verurteilt. Einzelne Ausnahmen zum Trotz, wenn viele verschiedenartigen Tätigkeiten anstehen, dann hilft ein übergeordneter Plan das Chaos zu bewerkstelligen.

Keine Zeit zu haben, kann bedeuten, dass einfach nicht weißt, wie du mit deinem Projekt anfangen sollst. Du weißt nicht, was als erstes zu tun ist, ob du einfach zu schreiben beginnen, oder doch zuerst über den Buchtitel nachdenken sollst.

Daher möchte ich dir einen groben Plan für dein Buch-Projekt skizzieren.

Schritt 1: Planen

Wie schaut dein Konzept, deine Strategie aus? (inklusive Deadline)

Welchen Nutzen möchtest du von der Veröffentlichung deines Ebooks haben?

Kennst du deine Leser, deine potentiellen Zielkunden?

 

Schritt 2: Vorbereiten

Zu welchem Thema willst du schreiben?

Hast du die nötige Recherche gemacht? Kennst du deine Mitbewerber?

Wie lautet dein Titel? Weckt er die Aufmerksamkeit der Leser?

 

Schritt 3: Schreiben

Hast du deine Schreibzeit als regelmäßige Termine eingetragen?

Hast du in einer Übersicht die Kapitel festgelegt? (Inhaltsverzeichnis)

Wer wird dein Manuskript Korrektur lesen?

 

Schritt 4: Veröffentlichen

Wer wird dein Cover, dein Layout und eventuelle Grafiken machen?

Wer wird die Einbindung in deine Website machen?

 

Schritt 5: Vermarkten

Sind deine grundlegenden Marketingaktionen vorbereitet?

Hast du deine Marketing-Aktionen für die Social Media Aufritte geplant?

Wie schaut deine Follow-Up-Strategie aus?

 

Nur wer den Weg kennt, kommt ans Ziel. Diese Fragen sind ein einfaches, aber äußerst hilfreiches Instrument, um das Buch erfolgreich zu Ende zu bringen. Gleichzeitig beschreiben die 5 Schritte die großen Bereiche, die es abzuarbeiten gilt.

Solltest du mehr Fragen haben, dann schreib‘ mir einfach eine Email oder kontaktiere mich auf Facebook!

 

Herausforderung Nr. 5 – Strategie

Du brauchst eine funktionierende Strategie, um dein Ebook effektiv und schnell zu schreiben. Ohne eine gute und klare Strategie kann es leicht passieren, dass du dich verzettelst und unnötig Zeit verschwendest.

Aber keine Sorge, du brauchst dich nicht für die nächsten 12 Monate in ein kleines Zimmer verziehen und täglich viele Stunden an deinem Buch arbeiten. Nein, sicher nicht.

Ich zeige dir eine Strategie, wie du mit 2 einfachen Schritten, dein Schreiben extrem vereinfachen kannst. Es geht darum, das Ebook so schnell wie möglich zu schreiben und zu veröffentlichen. Den Schreibprozess kannst du an deine Zeitressourcen anpassen. Selbst kurze Zeiteinheiten können dadurch zu hoch-produktiven Schreibsessions werden.

 

Schritt 1: Inhaltsverzeichnis erstellen

Nach dem du dein Thema bestimmt hast, geht es daran ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Es hilft dir den Faden beim Schreiben nicht zu verlieren und du brauchst nicht vor jedem Schreiben nachdenken, um was es in deinem nächsten Kapitel gehen soll.

Gleichzeitig hast du im Sinne der Salamitechnik den Buchinhalt in kleinere Bereiche aufgeteilt. Diese überschaubaren Einheiten sind deine nächsten Etappenziele. Am besten, du stellst dir beim Schreiben vor, jedes einzelne Unterkapitel ist ein eigener Blogartikel. Somit hast du diese Aufgabe überschaubar gemacht und kannst sie zeitlich gut planen.

 

Schritt 2: Freischreiben

Freischreiben gehört zu den kreativen Schreibmethoden und bedeutet, dass eine bestimmte Zeit lang (ideal sind 10 oder 15 Minuten) geschrieben wird, ohne zu unterbrechen, ohne nachzudenken und vor allem ohne zu korrigieren.

Ziel ist es, dein unterbewusstes Wissen freizusetzen und die innere Zensur zu umgehen. Du bist der Experte, du vermittelst dein Wissen an Kunden in Vorträgen, Coaching-Einheiten oder Beratungen – du kennst dich auf deinem Fachgebiet aus.

Keine Sorge, in einem späteren Schritt wird der Text überarbeitet.

Es geht auch darum, dass du den ersten Versuch so schnell wie möglich zu Papier bekommst. Freischreiben ist ein großartiges Werkzeug, wenn es darum geht schnell und effektiv Inhalt zu generieren.

 

Und, ist dir irgendetwas bekannt vorgekommen?  Falls du Fragen hast, schreib mir oder ruf mich an. Ich bin ernsthaft daran interessiert dein Ebook-Projekt voranzutreiben. Ich liebe Ebooks und Bücher – wenn sie veröffentlicht sind. Manuskripte in der Schreibtischlade, Buchideen im Kopf sind eine Verschwendung unseres Potentials und helfen NIEMANDEN. Also, auf geht’s!

 

Happy Writing!

Gernot

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Mehr Sichtbarkeit im Internet durch ein Ebook

Sichtbarkeit im Internet ist notwendig, um das Überleben deines Unternehmens sicherzustellen. Je besser deine Sichtbarkeit, desto höher sind deine Erfolgschancen. Mehr Sichtbarkeit bedeutet, mehr Kunden und mehr Umsatz.

Damit wäre doch alles gesagt, oder?

Das ultimative Ziel deiner Firma ist es, deinen Nutzen (als Dienstleistung oder Produkt) an potentielle Kunden zu verkaufen. Die Suche nach Interessenten, die du dann in Kunden umwandelst, gestaltet sich mit den herkömmlichen Strategien immer schwieriger. Mit Anzeigen in Zeitschriften oder Zeitungen und dem Verteilen von Flyern erreichst du immer weniger Menschen. Gleichzeitig stellen die vergleichsweise hohen Kosten dieser Werbestrategien für jeden Unternehmer ein Problem dar.

Und genau deshalb ist das Internet ein so gefragtes Medium, um kostengünstig und effektiv potentielle Kunden zu gewinnen.

Du fragst dich jetzt sicher: Kann mir ein Ebook helfen meine Sichtbarkeit im Internet zu steigern und meine Kunden zu erreichen?

Ja!

In diesem Artikel möchte ich dir 7 Methoden zeigen, wie die Veröffentlichung deines Ebooks zu mehr Sichtbarkeit im Internet führt.

Aber zuvor schauen wir uns noch kurz an, woran du erkennen kannst, ob du eine extrem gute Sichtbarkeit hast oder es Potenzial zur Verbesserung gibt.

Wie erkenne ich, ob ich mehr Sichtbarkeit brauche?

  • Du bist ausgelastet, denn es melden sich laufend Interessenten über deine Webseite und aufgrund deiner verschiedenen Internetauftritte in den diversen Netzwerken.
  • Deine Inhalte werden, sowohl deine Blogartikel als auch deine Postings auf den Social-Media-Plattformen werden regelmäßig geteilt und kommentiert. Deine Botschaften erreichen auf diesem Wege deine Wunschkunden in den entlegensten Ecken des Internets.
  • Du wirst in den Netzwerken und Foren erwähnt und zitiert und als Experte auf deinem Gebiet gesehen und geschätzt. Dein Autoritätsstatus bringt dir Kunden, die aktiv auf dich zukommen und deine Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

 

Wie schaut es aus bei dir? Bei den meisten von uns gibt es Verbesserungspotenzial. Interessiert an „etwas“ mehr Sichtbarkeit, damit du bekannter wirst und die Kunden auf dich zukommen?

Gut.

Gefunden werden im Internet ist der Schlüssel zum Erfolg!

Jeder weiß, dass man im Internet gefunden werden muss, sonst ist die Firma für potentielle Kunden einfach nicht existent.

 

 

Wie kannst du im Internet mehr Sichtbarkeit mit einem Ebook erzielen?

1. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch größere Reichweite

Die Grundvoraussetzung für eine große Verbreitung ist, dass dein Ebook leicht geteilt werden kann, sprich, dass es keine technischen Einschränkungen gibt. Bei kostenpflichtigen Ebooks ist es aufgrund der Rechte (DRM) nicht immer einfach diese mit anderen zu teilen. Hingegen ist es möglich ein Gratis-Ebook einfach per Mausklick an andere Unternehmer weiterzuleiten. Dies ist die ideale Ausgangslage für virales Marketing.

2. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch verbesserte Auffindbarkeit

Eine weitere Voraussetzung für mehr Sichtbarkeit ist eine gute Auffindbarkeit deines Ebooks im Internet. Ebooks können noch gezielter für die Suchmaschinen optimiert werden, indem der Autor bei der Titelfindung die Suchmaschinenoptimierung im Hinterkopf behält. Eine zusätzliche Möglichkeit wäre, dass du zum Beispiel für dein Ebook eine Unterseite auf deiner Webseite erstellst.

3. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch wertvollen Content

Content (Inhalt) ist das wichtigste. Einfache nichtssagende Textwürste helfen sicher nicht mehr Sichtbarkeit zu bekommen. In den letzten Jahren hat Content-Marketing einen ziemlich starken Hype bekommen und ist in unseren Köpfen verankert. Google bevorzugt wertvollen „Content“ gegenüber substanzlosen, banalen Inhalten. Daher gilt, biete deinen Lesern relevanten Inhalt in deinem Ebook, um so deine Sichtbarkeit zu steigern. All dies gilt natürlich auch oder gerade für deine Blogartikel.

4. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch Zielgruppenorientierung

An wen richtet sich dein Ebook? Bessere Sichtbarkeit durch eine genaue Ausrichtung auf deine bestimmte Zielgruppe. Letztendlich geht es nicht darum JEDEN zu erreichen, sondern um die höchstmögliche Sichtbarkeit innerhalb deiner Zielgruppe bzw. deines Zielmarktes. Je besser du deinen Zielmarkt kennst, desto konkreter kannst du den Nutzen bzw. deine helfenden Informationen gestalten. Die Zielgruppenorientierung ist nicht nur bei oder für Content-Erstellung wichtig, sondern auch für eine effektive Vermarktung. Je genauer du deine Leser (aka Kunden) kennst, desto leichter ist es die geeigneten Kanäle zu finden sie zu informieren.

5. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch zusätzlichen Mehrwert

Mehr Sichtbarkeit für dein Unternehmen und deine Webseite im Besonderen erreichst du, wenn du im Ebook Links einbaust, die auf deine Webseite zu weiterführenden Informationen führen. Über wertvollen Inhalt haben wir schon gesprochen, da das Ebook mehr einem „Teaser“ ähnelt, solltest du zusätzliche Informationen auf der Webseite zum Download oder Nachlesen anbieten. Gleichzeitig gewinnst du Traffic und kannst deine Leser gezielt auf bestimmte Seiten verweisen.

6. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch Kommunikation

Es geht nicht darum, die tollsten Werbetexte auszuposaunen, sondern mit potentiellen Neukunden aber auch Bestandskunden zu kommunizieren. Dein Ebook ist eine Einladung zur Kommunikation. Durch dein Ebook bekommt der Leser und potentielle Kunde wertvolle Informationen, eventuelle Zweifel werden im Vorfeld durch Fallbeispiele ausgeräumt und er hat die Möglichkeit mit dir in Kontakt zu treten. Als Handlungsaufforderung in deinem Ebook kannst du zum Beispiel dem Leser um ein Feedback bieten oder an einer Umfrage teilnehmen lassen. Ziel ist es eine Kommunikation aufzubauen, denn das Ebook ist keine Einbahnstraße.

7. Mehr Sichtbarkeit im Internet durch Unterscheidung

Allein, dass du ein Ebook hast unterscheidet dich schon von deinen Mitbewerbern. Ich traue mich wetten, nur wenige, wenn überhaupt jemand in deiner Branche, bietet ein Ebook an. Und wenn doch, dann ist es deine spezielle Herangehensweise und deine Sichtweise, die dein Ebook einzigartig macht und von den anderen unterscheiden wird. Das Ebook als zusätzlichen Kanal für deine Marketing-Strategie zu verwenden bringt dir und deiner Firma zusätzliche Sichtbarkeit.

 

Natürlich erhöht sich deine Sichtbarkeit auch mit Postings auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Tatsache ist, dein Ebook ist nachhaltig, im Gegensatz dazu verschwinden zum Beispiel deine Facebook-Postings früher oder später im Nirvana der Timeline. :-)

 

Hast du Fragen oder Feedback, dann schreib‘ mir einfach ein paar Zeilen – ich würde mich darüber freuen!

Happy Writing!

Gernot

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Erfolgreiche Leadgenerierung mit Ebooks

Mit der eigenen Website qualifizierte Leads zu erhalten, ist das erklärte Ziel von vielen Unternehmern, vor allem Internet-Unternehmern. Aber dieses Unterfangen ist nicht immer einfach und viele gehen leer aus. Sei mal ehrlich, wann hast du das letzte Mal eine Email über dein Kontaktformular bekommen und daraus ist ein Geschäft entstanden? Mit einem Ebook kannst du einfach und effektiv qualifizierte Leads generieren.

 

Zuerst aber, was sind Leads?

Die Begriffe „Leads“ bzw. „Leadgenerierung“ kommen aus dem Marketing. Wikipedia definiert einen Lead, als einen qualifizierten Interessenten, der sich für ein Unternehmen bzw. ein Produkt interessiert. https://de.wikipedia.org/wiki/Leadgenerierung Der Interessent hat sein Interesse bekundet und aus eigenem Antrieb seine Kontaktdaten (Z.B.: Email-Adresse) überlassen. Leadgenerierung ist sowohl im B2B-Bereich als auch im B2C-Bereich möglich.

 

Vorteil einer gezielten Leadgenerierung

Entscheidend ist, dass der Interessent die eigenen Kontaktdaten freiwillig zur Verfügung stellt. Dieser Punkt der Freiwilligkeit ist wichtig und daher ist die Leadgenerierung bei Unternehmern so beliebt. Der Interessent hat aus eigener Motivation seine Daten hinterlassen und somit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass dieser als Neukunde gewonnen werden kann.

 

Wie funktionieren Leads?

Bei der Leadgenerierung handelt es sich also um eine „Strategie“, die den Besucher deiner Website dazu bringen soll, seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Wie aber schaffen wir das? Am besten wir strapazieren die bekannte AIDA-Formel (A-Attention; I-Interest; D-Desire; A-Action), um einen unkomplizierten Einstieg in die Leadgenerierung zu schaffen.

Die erste Aufgabe besteht darin Aufmerksamkeit (attention) zu erzeugen, damit das Interesse (interest) an z.B.: deinem Produkt oder deiner Dienstleistung entsteht. Ziel ist es, den Wunsch (desire) beim Kunden zu entfachen (entstehen zu lassen). Als krönender Abschluss soll eine bestimmte Handlung (action) seitens des Interessenten erfolgen.

Denke an einen deiner Einkäufe in einem größeren Supermarkt vor Feiertagen: Bist du bei der Wurst- oder Käseabteilung vorbeigekommen und hast eine Kostprobe bekommen? Oder hast du gesehen, wie eine neue Packung Kartoffelchips mit einem günstigen Angebot den Kunden schmackhaft gemacht wurde? Dies sind Strategien, die die Aufmerksamkeit potentieller Kunden gewinnen sollen.

 

Folgt der Interessent deiner Handlungsaufforderung, dann hat deine Leadgenerierung erfolgreich funktioniert.

 

Welche Möglichkeiten gibt es?

Von Gewinnspielen, über Newsletter hin zu Ebooks gibt es verschiedene Möglichkeiten an die heißbegehrten Leads zu gelangen.

Durch die Bereitstellung von werbefreien, hochwertigen, nutzenbringenden Inhalten ist es einfach qualifizierte Leads zu bekommen. Aber sei gewarnt: Die Leser sind clever. Wenn sie Werbung oder Selbstbeweihräucherung in Form von Marketingfloskeln riechen, dann sind sie weg.

 

Wie erstelle ich nun eine erfolgreiche Leadgenerierung?

Hier die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Leadgenerierung:

 

Tipp 1: Kenne deinen Kunden

Kennst du das Problem deiner Zielgruppe, dann hast du große Chancen mit einem Ebook qualifizierte Leads zu generieren. Diese kannst du mit einer gezielten Email-Marketing Aktion als Kunden gewinnen. Wichtig ist, dass du deine Zielgruppe – deine potentiellen Kunden – gut kennst (ihre Bedürfnisse, ihre Herausforderungen, usw.) Was beschäftigt deine Zielgruppe? Mit welcher Herausforderung hat deine Zielgruppe zu kämpfen? Wie informieren sich deine Kunden?

 

Tipp 2: Vermittle hochwertigen Inhalt

Du kannst potentielle Kunden nicht mit nichtsagenden Informationen oder überflüssigen Geschwätz gewinnen. Sie haben Interesse ein Problem zu lösen und/oder Informationen zu erhalten, um ihre Situation zu verbessern. Bietest du in deinem Ebook nutzenorientierten hochwertigen Inhalt, dann bist du auf der richtigen Fährte.

Minderwertiger Inhalt ist nutzlos, bringt keine Leads und im schlimmsten Fall entsteht noch ein schlechter Nachgeschmack beim Interessenten.

 

Tipp 3: Weniger ist mehr

Um die Hemmschwelle niedrig zu halten, solltest du nicht zu viel Informationen vom Interessenten verlangen. Er ist gerade dabei Vertrauen aufzubauen, also wie wäre es, wenn du im ersten Schritt nur nach seiner Email-Adresse fragst?

Obwohl du den Inhalt als Gratis-Ebook anpreist, ist es nicht ganz kostenfrei. Schließlich muss er ja seine Kontaktdaten –  mindestens die Email-Adresse eintragen.

 

Tipp 4: Je einfacher, desto besser

Mach dem Interessenten den Zugang zu deinem Ebook so einfach wie möglich. Verstecke den Download-Button nicht irgendwo auf einer Unterseite, damit er 10 Klicks braucht, bis er endlich ans Ziel gelangt und dein Ebook downloaden kann. Glaub mir, irgendwo auf dem Weg verlierst du die Interessenten. Mehr dazu findest du im Artikel „Ebook Download – Je einfacher, desto besser“.

 

Tipp 5: Nutze Programme zu Automatisierung

Im Internet gibt es verschiedenste Programme, die deine Leadgeneriung unterstützen. Du brauchst ein Email-Verwaltungsprogramm. Ich empfehle, zu Beginn mailchimp.com zu nutzen, da es einfach in der Handhabung ist und bis zu 2000 Kontakten gratis ist. Programme mit mehr Features und besseren Tracking-Möglichkeiten kosten dann schon eine monatliche Gebühr.

 

Während viele Firmen viel Geld in Werbeaktionen stecken, die nicht das gewünschte Resultat bringen, kannst du dein Unternehmen mit einer einfachen Strategie – Ebooks zur Leadgenerierung – voranbringen. Indem du (für den Leser) wertvollen und relevanten Inhalt vermittelst, bekommst du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe. Du gewinnst das Vertrauen, stärkst deine Position und profitierst von neuen Kunden.

Hast du Fragen oder Gedanken, dann schreib‘ mir ein paar Zeilen – würde mich darüber freuen!

Happy Writing

Gernot

PS: Hast du bereits ein Ebook geschrieben, dann schreib mir deine Erfahrung.

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Richard Branson – Like A Virgin – Buchrezension

Richard Branson, CEO der Virgin Group, bedarf keiner Vorstellung. Wer kennt ihn nicht? Wer kennt nicht den Gründer der Virgin-Megastores, Ballonfahrer, Abenteurer und zukünftiger Reiseveranstalter für Weltraumtrips?

Branson ist sicher einer der erfolgreichsten Unternehmer, aber der unumstrittene König der Selbstvermarkter. Er weiß, wie man sich und sein Unternehmen in die Medien bringt. Seine „Stunts“ sind die Schlagzeilen in den Medien. Er ist ein Ausnahme-Unternehmer mit großen Visionen, unglaublichen Erfolgen und noch viel mehr Erfahrungen.

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir diese Erfahrungen anzapfen könnten? Wenn wir von ihm Antwort auf unsere brennenden Fragen bekommen könnten? Wenn wir einfach und unkompliziert Zugang zu seinen Tipps und Meinungen hätten?

Er hat bereits zahlreiche Artikel und einige Bücher veröffentlicht, in denen er Geheimnisse und Tipps zu bestimmten Geschäftsthemen verrät.

Das Buch „Like a Virgin“ ist ein lockeres Buch mit Erfahrungen, Tipps und Insides aus seinem Geschäftsleben. Wer schon andere Bücher von ihm gelesen, oder Interviews gehört hat, kennt bereits die eine oder andere Geschichte. Ein absolut lesenswertes Buch. Da es in einem lockeren Gesprächsstil geschrieben wurde, erinnert es mehr an ein Interview als ein Textbuch. Extrem unkonventionell. Er zeigt, wie man Ideen zu Firmen macht, spricht über Führungsstil und seine Selbstvermarktungsaktionen.

like-a-virgin-richard-bransonLike a Virgin ist bereits 2013 erschienen und stand seit 2 Jahren in meinem Bücherregal. Dank meiner Neujahrsvorsätze J habe ich es jetzt gelesen. Zuerst wollte ich nur kurz reinlesen, dann aber hat mich die lockere Schreibweise total reingezogen und ich war froh es endlich gelesen zu haben.

Viel Spaß beim Lesen!

Gernot

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Ebook-Marketing – Die ersten Schritte zu mehr Sichtbarkeit

Viele Autoren denken, nach dem Schreiben des Ebooks ist die Arbeit getan und der Rest (vor allem Marketing & Verkauf) erledigt sich von selbst. Leider schaut die Realität etwas anders aus. Die Wahrheit ist, um mit einem Ebook oder Buch erfolgreich zu sein, muss der Autor sein Werk aktiv vermarkten. In der heutigen Zeit ist es dank des Internets für jeden Autor einfach bereits früh mit den „Basics“ zu beginnen.

In Interviews mit erfolgreich veröffentlichten Autoren haben diese mir bestätigt, dass erst mit dem Marketing die „richtige“ Arbeit beginnt. Das tollste Buch ist nichts wert, wenn die Welt bzw. deine Zielgruppe nichts davon erfährt.

 

Du hast es geschafft, wenn …

… deine Download-Zahlen deinen Zielvorgaben entsprechen,

… du in den verschiedensten Foren über dein Ebook stolperst,

… du auf anderen Blogseiten über dein Buch liest und

… du im Internet als Autor gesucht und gefunden wirst.

 

Oft bin ich auf einer Website und obwohl der Inhaber ein Ebook anbietet, finde ich keine Erwähnung, dass er ein Autor ist. Warum? Vergessen oder fühlt er sich nicht als Autor? Oft ist dies ein Indiz dafür, dass der Unternehmer sein Ebook eher als Marketing-Broschüre, denn als Ebook mit nützlichen und praktischen Informationen für den Leser betrachtet.

 

Was kannst oder musst du tun, um dein Ebook erfolgreich zu vermarkten?

Alles beginnt mit dem Autor

Klare Positionierung

Eine klare Positionierung gibt Antwort auf die Frage, warum der Kunde gerade bei DIR kaufen soll. Interessenten brauchen klare Antworten, damit sie zu Kunden werden.

Bringe deine Profile auf den neuesten Stand

Du bist Autor – vergiss nicht auch auf deiner Website und den Social Media Plattformen dein Profil zu ergänzen und wenn möglich verlinke es zu deinem Ebook.

Dein Buch ist erhältlich

Mache dein Ebook-Cover gut sichtbar auf deiner Website

Gute Sichtbarkeit deines Ebooks auf deiner Website ist entscheidend. Je prominenter die Position und je leichter der Zugang zum Ebook, desto größer sind die Erfolgschancen. In meinem Artikel „Ebook Download – Je einfacher, desto besser“ gibt es noch weitere Informationen und Tipps zu diesem Thema.

Gestalte einen einladenden Download-Button

Hier kannst du deine Kreativität spielen lassen. Sowohl bei der Wortwahl, als auch bei der graphischen Gestaltung. Diese Handlungsaufforderung muss freundlich und klar formuliert sein.

Preise dein Ebook an

Drei Punkte, die du unbedingt ansprechen solltest und die deinen Website-Besucher mit Sicherheit interessieren.

  • Worum geht es?
  • Warum ist dein Ebook relevant und wichtig?
  • Welchen konkreten Nutzen bietet es?

 

Vergiss nicht auf Testimonials

Frag‘ aktiv nach Kundenstimmen, die du dann auf deiner Website einfügen kannst. Die positiven Aussagen unterstützen deine Marketing-Aktivitäten und haben die Kraft Interessenten zum Kauf zu motivieren.

Schreiben als Marketing

Schreibe einen Blogartikel

Schreibe einen Blogartikel über dein Ebook, in dem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was ist so interessant oder ungewöhnlich an deinem Ebook?
  • Was macht dein Ebook relevant?
  • Was sind die wichtigsten Vorteile für den Leser?
  • Welches Feedback hast du bereits von Lesern erhalten?
  • Welche Fragen richten die Leute an dich, nachdem du ihnen von deinem Ebook erzählst?

 

Schreibe Artikel als Guest-Blogger

Suche Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Bloggern, deren Leserschaft sich mit deiner Zielgruppe überschneidet. Wenn ihr nicht im direkten Wettbewerb miteinander steht, dann wäre es eine gute Idee, wenn du einen Artikel für seine Leser schreiben kannst, worin du unter anderem auch auf dein Ebook hinweist.

Erzeuge Momentum in den Sozialen Medien

Trete für dich relevanten Gruppen bei

Bei der Auswahl der Gruppen musst du unbedingt zielorientiert vorgehen. Die Zahl der Gruppen und Foren im Internet ist unüberschaubar. Wähle jene, wo deine Zielgruppe hauptsächlich vertreten ist und beteilige dich aktiv am Gedankenaustausch.

Schreibe regelmäßig Beiträge

Schreibe für die jeweiligen Plattformen unterschiedliche Beiträge. Da die Plattformen unterschiedliche Anforderungen haben, musst du deine Beiträge dementsprechend anpassen. Während du auf Facebook viel Platz hast, musst du dich auf Twitter ziemlich beschränken.

Kommentiere Beiträge von anderen

Aus deinen Kommentaren können die anderen Gruppenmitglieder erkennen, welche Expertise, welches Fachwissen du hast, ohne dass du dich selbst großartig darstellen musst. Hilfreiche Kommentare, zusätzliche Informationen und weiterführende Links sind immer eine geschätzte Geste.

Verlinke zu deinen Artikeln

Vergiss nicht deine Blogartikel zu posten und Links anzugeben, wenn sie Sinn machen. Keiner möchte mit irrelevanten Artikeln und Links bombardiert werden.

Für die Suchmaschinen optimieren

Erstelle eine Unterseite

Mit dieser einfachen, aber äußerst effektiven Strategie schaffst du es, dass dein Ebook in Google und anderen Suchmaschinen leichter gefunden wird. Erstelle eine Unterseite mit dem Buchtitel in der URL. Zusätzlich kannst du die Seite nutzen, um die Vorteile und den Nutzen für den Leser anzupreisen. Zum Beispiel: www.domain.com/titel-deines-ebooks  — Einfach aber ziemlich effektiv.

Entwerfe eine ansprechende Salespage

Gedruckte Bücher haben einen Klappentext, der das Buch bewirbt und die Vorzüge hervorhebt. Im Internet erfüllt die sogenannte Salespage genau diese Funktion. Auch wenn du dein Buch zum kostenlosen Download anbietest, schadet es nicht, wenn du dem Interessenten – potentiellen Kunden – dein Ebook schmackhaft machst. Du erleichterst damit seine Entscheidung, ob er es herunterladen soll oder nicht.

 

Das eigene Ebook zu veröffentlichen ist eine großartige Erfahrung. Mit etwas Geduld und Bemühung wird der Bekanntheitsgrad von dir als Autor und deinem Ebook steigen. Je größer deine Sichtbarkeit, desto besser dein Vermarktungspotenzial für die Produkte und Dienstleistungen deines Unternehmens.

 

Wenn du gerade dabei bist dein Ebook zu veröffentlichen, schreib’ mir deine Erfahrungen und Probleme. Ich würde mich darüber freuen.

Happy Writing!

Gernot

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EBook-Download – je einfacher, desto besser

Dein Ziel ist es dem Website-Besucher den Zugang zu deinem Gratis-eBook so leicht wie möglich zu gestalten. Je einfacher du diesen Prozess machst und je interessanter und relevanter das Produkt präsentiert wird, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit sein, dass der Download erfolgt. Dein Bestreben ist es ja, dass so viele potentielle Kunden wie möglich sich dein eBook herunterladen, aus dem sich zahlreiche Geschäfte entwickeln sollen.

Stimmt doch, oder?

Die Vernunft sagt uns schon, dass wir unsere Website und die veröffentlichten Informationen einschließlich der zum Gratis-Download angebotenen Produkte (eBooks, Videos, Special Reports etc.) so ausrichten müssen, dass der Besucher sich mühelos zurechtfindet. Hinter all den Informationen und Features auf unserer Homepage verbirgt sich ja die Absicht, Interessenten aus der Masse der Internetnutzer herauszufiltern und ihnen unsere Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.

Aber wie sieht der Ebook-Download in der Praxis aus?

Oft wird es dem Leser nicht einfach gemacht das Gratis-eBook zu erstehen. Viele unerfahrene Internet-Unternehmer wissen über das Potential von eBooks und anderen Gratis-Produkten, haben aber Angst diese Informationen ohne entsprechende Gegenleistung zu „verschenken“. Daher möchten sie vom Besucher möglichst viele Informationen im Gegenzug für den Download haben. Oft artet dies aber in eine volle Registrierung aus, wo Felder wie Vorname, Familienname, Email-Adresse, Website, Ort, … angegeben werden müssen. Da läuten beim Besucher natürlich sofort die Alarmglocken und er beginnt zu zögern. Plötzlich erscheint es gar nicht mehr so „gratis“ zu sein, wenn man bedenkt wie viele Informationen verlangt werden.

Es gibt auch Fälle, wo der Prozess selbst zu komplex ist. Wenn der Leser aufgefordert wird ein Profil anzulegen, ein Login zu erstellen usw. nur um ein eBook herunter zu laden. Ist das für deinen Marketingprozess relevant? Die Mehrheit der Leute wird es zu viel zu erscheinen und eher abschrecken.

Warum es wichtig ist den Prozess so einfach und leicht wie möglich zu gestalten?

  1. Du willst das Interesse des Besuchers wecken
  2. Du willst die Chance wahren, einen neuen Kontakt zu gewinnen
  3. Du willst die Aufmerksamkeit des Besuchers nicht durch irgendeine Ablenkung verlieren
  4. Du willst den Besucher nicht durch einen komplexen Prozess abschrecken
  5. Du willst den Besucher nicht ohne eine „Kostprobe“ gehen lassen
  6. Das Internet ist voll mit Mitbewerbern

Wie können wir uns die Aufmerksamkeit des Besuchers sichern?

Das Vorhaben ein Gratis-eBook anzubieten hat einen marketingtechnischen Grund. Wir wollen im Gegenzug für die hochwertige Gratis-Information die Kontaktdaten des Lesers. Unsere Überlegung muss es sein, wie viel Information können wir im Vorfeld verlangen, ohne dass der potentielle Leser uns abspringt und weiterklickt? Gibt es andere Möglichkeiten noch weitere Informationen vom Leser zu bekommen, wenn er erst einmal das eBook heruntergeladen hat?

 

Auffallende Positionierung

Das Gratis-eBook muss auffallend positioniert werden. Dem Website-Besucher darf es nicht entgehen, dass du ein eBook anbietest, das ihm bei seinen Herausforderungen helfen könnte. Am besten du stellst ein Cover-Bild mit gut lesbarem Titel auf deine Website und zusätzlich beschreibst du in einem kurzen Absatz den Nutzen deines eBooks.

Wo findet man dein eBook? Auf der Startseite?

Es gilt zu bedenken, dass viele deiner Website-Besucher nicht über die Startseite zu dir kommen. Viele finden dich zum Beispiel über Unterseiten, wo du deine Blogartikel schreibst oder deine Kontaktinformationen stehen hast. Auch dort sollten sie die Möglichkeit haben ihre Informationen einzutragen, um das eBook herunterladen zu können.

 

Einfacher Prozess

Je weniger Angaben dein Website-Besucher machen muss, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er dein eBook herunterladen wird (vorausgesetzt, das Thema ist für ihn interessant und relevant). Daher ist es wichtig zu überlegen, wie viele Information, für den Download erforderlich sind.

Welche Informationen sind für mich wirklich wichtig?

Wer von uns hat nicht schon einmal einen Newsletter abonniert? Für die Anmeldung mussten wir – logischerweise – unsere Email-Adresse eintragen. Daran sind wir gewöhnt und es wird niemand zögern seine Email-Adresse herzugeben, wenn er dafür ein interessantes eBook bekommt, dass ihm weiterhilft.

Aber wie viel mehr sind Leser bereit zu geben?

Die Wahrscheinlichkeit des Downloads sinkt aber beträchtlich, wenn der Besucher ein Login erstellen muss oder auf eine weitere Unterseite verwiesen wird. Je einfach der Prozess, desto größer die Erfolgsrate.

 

Gute Auffindbarkeit im Internet

Nicht nur auf deiner Website sondern auch in den Internet-Suchmaschinen muss dein eBook gut gefunden werden. Abgesehen davon, dass du einen tollen Titel für dein Buch benötigst, der sowohl Interesse weckt aber auch zur Suchmaschinenoptimierung beiträgt. (Mehr Infos dazu …)

Eine einfach aber extrem wirksame Methode, um auf Google & Co leichter gefunden zu werden, ist, dass du den Titel deines Buches als Unterseite verwendest. Wenn der Titel länger ist, dann verwendest du die drei aussagekräftigsten Wörter des Titels. Auf dieser Seite kannst du zusätzliche Informationen oder eine anschauliche Zusammenfassung stellen.

 

Die Wahrheit ist …

Die Wahrheit ist, auch wenn wir dringend wichtige Informationen brauchen, erwarten wir einen möglichst einfachen Ablauf, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Wir sind grundsätzlich bequeme Menschen und das Internet hat uns die Möglichkeit gegeben mit wenigen Klicks zu vielen Informationsanbietern zu kommen.

Unsere Aufgabe ist es, den Prozess des Downloads so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Denn jeder Besucher, der nicht zufällig und grundlos auf unserer Website herumklickt, ist ein potentieller Kunde und dementsprechend wollen wir ihm behilflich sein.

Happy Writing!

Gernot

27-Vorteile-Ebooks-Niederösterreich

27 Vorteile von E-Books

In den letzten Jahren ist die Zahl der im deutschsprachigen Raum gelesenen und veröffentlichten E-Books stark angestiegen. Dennoch gibt es genügend Leute, die kaum oder keinen Kontakt mit E-Books haben. Als E-Book Coach werde ich immer wieder gefragt: Was sind denn eigentlich die Vorteile von E-Books im Vergleich zu gedruckten Büchern?

 

Ab 2002 bin ich im Verlagsgeschäft tätig gewesen, wo wir angehende Autoren beraten, Bücher für internationale Institute produziert und Sachbücher von internationalen Autoren veröffentlicht haben. 10 Jahre später haben E-Books – in den verschiedensten Formaten – Fahrt aufgenommen und ihre Position im Lesemarkt erobert.

 

Trotz des steigenden Trends von E-Books werden gedruckte Bücher nicht aussterben. Es ist schon etwas Besonderes an einem regnerischen Sonntagnachmittag mit einem Buch im Wohnzimmer zu sitzen und für ein paar Stunden in die Geschichte einzutauchen. Dazu noch eine Tasse Tee mit Milch …

 

Die Auswahl und die Qualität von E-Books sind in den letzten Jahren extrem gestiegen, womit sich auch deren Popularität erklären lässt. Von den Klassikern der Literatur bis hin zu Ratgebern diverser neuer Trends gibt es alles als E-Book.

 

Also, hier die Liste der 27 Vorteile von einem E-Book

 

E-Book Vorteil #1 – Kostengünstig

E-Books sind billiger zu produzieren, zu transportieren und zu lagern. Für die Herstellung benötigt man keine Druckerei, man braucht sie nicht quer durch die Länder und Kontinente transportieren und es fallen auch keine Lagerkosten an.

 

E-Book Vorteil #2 – Günstiger Verkaufspreis

Aufgrund der niedrigen Herstellungs- und Auslieferungskosten können E-Books billiger angeboten werden als gedruckte Bücher. Viele Online-Plattformen bieten E-Books zu günstigen Preisen an.

 

E-Book Vorteil #3 – Beständigkeit

Mit E-Books kann das Überleben der Literatur gesichert werden. Gedruckte Bücher (vor allem Raritäten) können bei Großbränden oder ähnlichen Katastrophen beschädigt und zerstört werden.

 

E-Book Vorteil #4 – Schnelle Produktion

Die Produktion von E-Books verläuft schneller, daher eignet sich dieses Format besonders für alle zeitsensitiven Themen und kurzlebige Trends. So können wichtige Informationen schnell veröffentlicht werden. Autoren und Verlage haben die Möglichkeit schnell auf neue Trends zu reagieren.

 

E-Book Vorteil #5 – Massentauglich

Wenn notwendig können E-Books die Informationen für Massen beinhalten und leicht verbreitet werden. Es gibt aus technischer Sicht keine Beschränkung, wie viele E-Books eines Buches gleichzeitig gekauft oder gelesen werden können.

 

E-Book Vorteil #6 – Nachträgliche Korrektur

Wenn nach der Erstellung der E-Books Fehler gefunden werden und eine Korrektur notwendig ist, dann muss nicht neu gedruckt werden und die alte Ladung vernichtet werden. Nachträgliche Veränderungen können kostengünstig und schnell erledigt werden.

 

E-Book Vorteil #7 – Updates möglich

Es ist das perfekte Format, wenn es darum geht Updates zu machen, neue Informationen beizufügen und den Leser über Veränderungen zu informieren. In vielen Bereichen sind Neuigkeiten und Veränderungen essentiell und E-Books bieten die perfekte Möglichkeit, diese effektiv zu ermöglichen.

 

E-Book Vorteil #8 – Kompakt

E-Books brauchen keinen physischen Platz, abgesehen vom Speicherplatz. Auf den meisten derzeitigen Speichermedien haben ganze Bibliotheken Platz.

 

E-Book Vorteil #9 – Ortsunabhängig

Immer und überall. Man kann seine Buchsammlung immer und überall mitnehmen. E-Books können auf einem Speichermedium überallhin mitgenommen werden. Aber sie können natürlich auch in der Cloud gespeichert werden und sind dann von überall aus mit Internetzugang lesbar.

 

E-Book Vorteil # 10 – Druckfähig

Bei E-Books besteht die Möglichkeit diese als Ganzes oder auszugsweise auszudrucken. Es wird immer Situationen geben, wo sie Daten aus Büchern in gedruckter Form benötigen. Diese Funktion ist für viele Berufsgruppen notwendig und wird immer möglich sein.

 

E-Book Vorteil # 11 –  Exotische Bücher

Fremdsprachige Bücher können jederzeit problemlos erworben werden. Es bedarf keiner Buchhandlung, die sich auf fremdsprachige Bücher spezialisiert hat. Im Internet können E-Books in allen möglichen Sprachen gekauft und gelesen werden.

 

E-Book Vorteil #12 – Lesemotivation

Die meisten von uns besitzen ein Smartphone, mit dem wir jederzeit ein E-Book öffnen und lesen können. Eigentlich ist auf den Smartphones genügend Platz für mehrere E-Books. Die Möglichkeit zu haben, jederzeit und überall lesen zu können, motiviert viele zum Buchlesen.

 

E-Book Vorteil # 13 – Suchfunktion

Die digitale Suche macht es möglich, dass du nicht nur nach Buchtitel, sondern auch nach einzelnen Wörtern oder Phrasen in den Büchern suchen kannst. Die Ergebnisse bekommst du innerhalb von Sekunden aufgelistet.

 

E-Book Vorteil # 14 – Lesen & Hören

Mit einer zusätzlichen Software können E-Books schnell zu Hörbüchern werden, ohne dass ein neuer Datenträger oder neues Medium gekauft werden muss.

 

E-Book Vorteil # 15 – Auslieferung

Nachdem das E-Book gekauft wurde, steht es innerhalb kürzester Zeit zum Lesen zur Verfügung. Der Versand fällt weg, selbst eine Zustellung über Nacht ist keine Konkurrenz zu E-Books.

 

E-Book Vorteil # 16 – Nie mehr ausverkauft

Da E-Books nicht in einem Lager auf den Versand warten, sondern als Datei im Internet zum Herunterladen bereitstehen, gehört die Statusanzeige „derzeit nicht auf Lager“ der Geschichte an.

Selbst wenn jeder Erdenbürger das gleiche Buch zur gleichen Zeit lesen möchte, würde kein Engpass entstehen.

 

E-Book Vorteil # 17 – Chancenfreundlich

Da die Herstellung billiger ist, und alle Schritte eigentlich am PC gemacht werden können, hat jeder Autor die Chance im Eigenverlag Bücher zu veröffentlichen. Sowohl Autoren als auch kleine Verlage haben dadurch einen Vorteil gegenüber den großen Medienhäusern.

 

E-Book Vorteil # 18 – Anonymität

Du kannst in der U-Bahn einen Klassiker, eine romantische Schnulze oder ein erotisches Abenteuer lesen – und keiner wird es wissen. Es gibt keinen Einband der dich verraten könnte. Dieser Aspekt war ein entscheidender Faktor für den Erfolg von „50 Shades of Grey“ (E.L. James). J

 

E-Book Vorteil # 19 – Lesefreundlich

E-Book Texte können verändert und den eigenen Vorlieben entsprechend angepasst werden. Viele E-Book-Reader erlauben es dem Leser Schriftart, Schriftgröße, Farben usw. selbst zu verändern.

 

E-Book Vorteil # 20 – Multimedial

Je nach Bedarf können Bilder, Videos und Audiodateien eingebettet werden oder über Links auf einer Website abgerufen werden. Dadurch können zum Beispiel Beschreibungen oder Abläufe leichter veranschaulicht werden.

 

E-Book Vorteil # 21 – Verlinkt

Mit Links kann der Leser auf Websites verwiesen werden, wo er zusätzliche Information erhält. Dadurch wird das Buch nicht unnötig aufgebläht und wenn jemand weiterführende Erklärungen braucht, kann er diese dort nachlesen.

 

E-Book Vorteil # 22 – Notizen und Vermerke

Ohne schlechtes Gewissen kannst du jetzt deine Gedanken und Notizen in das Buch schreiben. Du kannst Zeilen, oder ganze Passagen hervorheben. Diese Funktion gibt es auf den meisten E-Book-Readern. Sie ist sehr wertvoll und auch die Notizen können so durchsucht werden.

 

E-Book Vorteil # 23 – Lesehilfen

Der Text (Schriftgröße) kann vergrößert werden. Die zusätzliche Hintergrundbeleuchtung erleichtert vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen das Lesen. So haben auch Personen, die die kleingedruckten Taschenbücher nicht mehr lesen können, die Möglichkeit diese Werke zu genießen.

 

E-Book Vorteil # 24 – Erste Gehversuche

Für viele Autoren sind E-Books eine wunderbare Möglichkeit den Markt, aber auch die eigenen Qualitäten als Autor, zu testen. Ich kenne viele Autoren, die noch stapelweise unverkaufte Bücher bei sich im Keller oder der Garage gelagert haben. Unverkäufliche E-Books landen mit einem Knopfdruck im digitalen Mülleimer.

 

E-Book Vorteil # 25 – Feedback

Die einfache digitale Kommunikation gibt dem Leser die Chance  mit dem Autor in Verbindung zu treten. Die Möglichkeit rasch und unkompliziert (und auch anonym) sein Feedback abgeben zu können, ermuntert viele Leser ihre Erfahrung und ihr Wissen einzubringen.

 

E-Book Vorteil # 26 – Überlänge

Verlage haben sich immer geweigert überlange Bücher zu veröffentlichen, da die Produktionskosten hoch und die Verkaufszahlen niedrig waren. Im digitalen Zeitalter spielt die Zahl der Seiten keine Rolle mehr und so können auch 1000seitige Bücher zu einem Nischenthema problemlos veröffentlicht werden.

 

E-Book Vorteil # 27 – Kostprobe

E-Books werden gerne eingesetzt, um potentiellen Käufern einen Vorgeschmack auf das gedruckte Buch zu machen. Aufgrund der kostengünstigen Erstellung und einfachen Distribution eignet sich das E-Book perfekt als „Anheizer“.

 

Lust bekommen? Einfach ausprobieren. E-Books sind ein Trend, der nicht mehr verschwindet, aber er wird sich weiterentwickeln.

 

Happy Reading

Gernot

11-tipps-buch-schreiben

11 Tipps zum Buchschreiben

Ein Buch zu schreiben ist nicht immer einfach, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Als angehender Autor hast du viele brennende Fragen, auf die du eine Antwort suchst. Bevor ich mein Buch 2003 veröffentlichte, hatte ich auch unzählige Fragen zum Schreiben und zum Publishing. Das ist selbstverständlich.

 

„Kannst du mir einen Tipp geben? Was wäre deiner Meinung nach die wichtigste Sache beim Buchschreiben?“ wurde ich im Laufe der Jahre oft gefragt. Die Antwort fiel jedes Mal etwas anders aus. Der Grund dafür war, dass ich mich nicht auf eine Sache festlegen konnte, welcher Aspekt der wichtigste sein würde. Welcher Bereich würde den wichtigsten Einfluss auf den Schreiberfolg haben?

In diesem Artikel findest du grundlegende, aber absolut relevante Tipps, zum Thema Buchschreiben. Mein Ziel ist es, das Schreiben für dich effizienter und leichter zu gestalten. Einige Ideen davon hast du sicher schon gehört, aber sie sind so wichtig (z.B.: Thema Lektorat), da sie Teil dieser Tippserie sein müssen. Auch wenn diese grundlegenden Ideen oftmals unterschätzt werden, in Gesprächen mit Autoren haben diese mir die Relevanz der einzelnen Punkte bestätigt.

Also schauen wir uns die einzelnen Bereiche einmal etwas genauer an.

 

Beginn

1. Idealer Leser

Wie schreibe ich am besten? Wie spreche ich die Leser an? Was soll ich schreiben?

Über die Jahre habe ich gemerkt, dass es angehenden Autoren leichter fällt, wenn sie sich eine konkrete Person vorstellen, für die sie das Buch schreiben. Für wen schreibst du das Buch? Als Unternehmer ist es am besten ein Ratgeber-Buch für seine Zielgruppe zu schreiben, also sollte diese konkrete Person ein potentieller Leser deiner Zielgruppe sein.

Denk an deine derzeitigen Kunden und suche dir eine Person aus, für die dein Buch – bevor er oder sie dein Kunde wurde – von großem Nutzen gewesen wäre. Schreibe den Namen dieser Person auf. Wenn du dich nun hinsetzt und dein Buch zu schreiben beginnst, stelle dir vor, du würdest dieser einen Person Tipps und Tricks verraten und Informationen geben. Der Trick ist, du schreibst nicht für hunderte Leser, sondern nur für diese eine Person. Alle Informationen, wie auch immer du sie verpackst, sind darauf ausgerichtet, dieser einen Person zu helfen.

Wann immer du ins Stocken kommst, frage dich einfach, was wäre für deinen „idealen Leser“ interessant. Wie könntest du ihm helfen und welche Informationen könnte er brauchen.

 

2. Zusammenfassung & Inhaltsverzeichnis

Diese zwei Punkte sind relevant, um sicher zu gehen, dass du das Buchprojekt nicht nur beginnst, sondern auch beendest. Denn nur wenn du das Buch fertiggeschrieben hast, kannst du das ganze Potential eines Buches für dich nutzen.

Schreibe in deiner Zusammenfassung, um was es in deinem Buch geht, warum du dieses Buch schreibst und welches konkrete Problem Thema sein wird. Zusätzlich notierst du dir den Nutzen, den deine Leser durch das Buch erhalten. Was lernen sie und was können sie danach sofort umsetzen, um entweder ihre Herausforderungen zu bewältigen oder ihre Lebenssituation zu verbessern.

Die Zusammenfassung dient dir als Wegbeschreibung, als roter Faden während des Schreibens. Immer wieder hat man Ideen und schreibt Seiten oder sogar ganze Kapitel, die letztendlich nicht in das Buchkonzept passen. Passiert immer wieder. Deine Zusammenfassung hilft dir diese Umwege auf ein Minimum zu beschränken.

Danach nimm dir kurz Zeit und überlege dir 12 Kapitelthemen für dein Inhaltsverzeichnis. Im ersten Schritt kannst du Listenschreiben oder Brainstorming als Technik zur Ideenfindung verwenden. Es können anfänglich auch viel mehr Themen auf deiner Liste stehen. Reduziere diese im zweiten Schritt auf 12 bis 15. Im dritten Schritt überlegst du dir dann Unterkapitel zu jedem Kapitel. 10 bis 12 Unterkapitel, wenn du ein längeres Buch schreiben willst und 5 Kapitel, wenn dein Ziel ein E-Book ist. Somit hast du die Struktur für dein Buch geschaffen.

Die Zusammenfassung gibt dir eine gute Übersicht über dein Buch und das Inhaltsverzeichnis ist deine genaue Wegbeschreibung, um an dein Ziel zu kommen.

 

3. Seite für Seite

Ein Buch zu schreiben scheint eine große Herausforderung zu sein. Vor allem wenn man an die vielen Seiten denkt, die mit Wörtern gefüllt werden müssen. Es hilft, wenn du dir bewusst machst, dass das Buch aus vielen einzelnen Kapiteln und jedes Kapitel aus mehreren Seiten besteht. Dein Ziel ist es in – sozusagen – Baby Steps, Seite für Seite deines Buches zu schreiben. Du kannst 1 Seite schreiben, daran besteht kein Zweifel. Und dann wieder eine und so weiter.

Wenn du willst, kannst du in noch kleineren Einheiten denken – Absätze. Setze dir als Ziel zwei Absätze zu schreiben – zirka 300 Wörter. Kein Problem, oder? Gewöhne dich einmal ans Schreiben, lass deine Gedanken fließen und denke an deinen „Idealen Leser“, für den du schreibst.

Das Schreiben ist ein Prozess, ein Ablauf und mit jeder geschriebenen Seite wird es dir leichter fallen. So näherst du dich Seite für Seite deinem Ziel, deinem Buch.

 

Umfeld

4. Zeit

Wann ist die beste Zeit zum Schreiben? Darauf gibt es keine allgemein gültige Antwort. Für die Mehrheit der Autoren sind die Morgenstunden und der Vormittag der beste Zeitpunkt. Einige wenige bevorzugen die Nacht, wenn die Familie sich zurückgezogen hat und es im Haus oder in der Wohnung still ist.

Der Morgen hat den entscheidenden Vorteil, dass deine Gedanken noch frei von den alltäglichen Sorgen und Belastungen sind. In dieser neutralen Stimmung, kann der Autor kreativ und effektiv arbeiten.

Keine Ahnung, ob du ein Morgen- oder Abendmensch bist. Ich schreibe gerne in der Früh, ab 05:30 Uhr nach einem guten Kaffee. Ich habe einiges ausprobiert, aber entscheidend ist für mich, dass ich in der Früh noch frei von den Alltagsgedanken bin und ich zuhause ungestört bin.

Wichtig ist, dass du regelmäßig und am besten immer zur gleichen Zeit schreiben kannst. Wenn du diesen Rhythmus verinnerlicht hast, der Schreibprozess zur Routine wird, dann wird dir das Schreiben leicht fallen und du wirst in kürzester Zeit dein Buch geschrieben haben.

 

5. Ort

In vielen Köpfen gibt es die Vorstellung, dass der angehende Autor viele Monate in einem dunklen, kleinen Zimmer verbringt, wo er seine Gedanken zu Papier bringt. Klingt nicht sehr motivierend. Es gibt bessere Orte.

Es spielt keine Rolle wo du schreibst, du kannst dein Buch in einem eigenen Zimmer zu Hause oder im Büro schreiben. Wichtig ist, dass du dich zurückziehen und von allen Störfaktoren abschotten kannst. Toll wäre natürlich, wenn dich der Platz auch noch kreativ stimulieren würde.

Wenn du im Büro dein Buch schreibst, dann ist es wichtig, dass du für diese Zeitdauer (1 bis 2 Stunden) ungestört sein kannst. Kein Telefon und auch kein Chatten auf irgendwelchen Social Media Plattformen. Auch das Handy solltest du auf Stumm schalten, denn jedes Beep, das eine neue Nachricht ankündigt, lenkt deine Gedanken ab.

 

 

Verlässlichkeit

6. Wörterzahl

Es ist einfach motivierend zu sehen, wie die Zahl der Wörter konstant ansteigt und das Buch Seite für Seite entsteht. Auch wenn ich Blog-Beiträge, wie diese schreibe, schaue ich immer auf den Zähler und freue mich wenn ich nach kurzer Zeit 500 Wörter, dann 1000 Wörter geschrieben haben. Mein Ziel ist es rund 1000 Wörter pro Artikel zu schreiben. Natürlich werden es manchmal mehr und manchmal weniger sein.

Wie lange soll das Buch werden? Hier eine allgemeine Richtlinie:

10000 Wörter – entspricht einem White Paper, Informationsbroschüre

20000 Wörter – entspricht einem dünnen E-Book

40000-60000 Wörter – entspricht einem vollen Sachbuch

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass nicht die Anzahl der Worte die Qualität des Buches ausmacht, sondern wie viel Nutzen der Autor in das Buch hineingepackt hat. Es gibt genügend Bücher mit 60000 Wörtern und mehr, die sehr viel Information bieten, aber keinen konkreten Nutzen. Im Gegensatz dazu gibt es zahlreiche White Paper – nur wenige Seiten umfassend – die alles Relevante auf den Punkt bringen und so dem Leser den gewünschten Nutzen bringen.

 

7. Wochenziele

Keine Ahnung, wie oft du pro Woche Zeit zum Schreiben hast, aber es sollte regelmäßig sein und du solltest einen konkreten Plan haben. Die Erfolgschancen steigen mit einem wohlüberlegten, schriftlichen Plan, den du dir am besten neben deinem PC an die Wand heftest. Trage dir deinen Plan auch als Termine in deinen Kalender ein, damit du weißt, dass diese Zeiten bereits belegt sind.

Zusätzlich zu den Terminen überlege dir, wie viele Wörter du pro Woche schreiben willst und kannst. Es muss eine konkrete Zahl sein und diese setzt du dir als Ziel. Wichtig ist, dass es ein realistisches Ziel ist, sonst wirst du am Ende der Woche ziemlich enttäuscht sein. Wie wäre es mit 4000 Wörtern? Die Zahl hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit du investieren kannst.

Und am Wochenende schaust du, ob du dein Ziel erreicht hast. Evaluierung ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Motivation

8. Schreib-Partner

Es ist nicht immer einfach über einen längeren Zeitraum motiviert zu bleiben. Viele Autoren haben damit ein großes Problem. Manchmal stocken einfach die Ideen, die Produktivität leidet und schon sinkt die Motivation das Buch fertig zu schreiben.

Im Sport, zum Beispiel beim Laufen, suchen sich viele Leute einen Trainingspartner. Oft gibt es Zeiten, wo die Eigenmotivation nicht mehr ausreicht – man nicht in der Stimmung ist seinen Plan durchzuziehen – und dann hilft es jemanden zu haben, der einem den notwendigen Kick gibt.

Beim Schreiben ist es hilfreich, wenn du eine Vertrauensperson hast, mit der du einmal in der Woche über deine Fortschritte bei deinem Buchprojekt sprichst. Du sagst ihr deine Ziele für die kommende Woche und wie es dir bei der Umsetzung in der letzten Woche ergangen ist. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass dies einer der besten Wege ist, sein wöchentliches Schreibpensum zu erfüllen.

 

9. Erzähle anderen davon

Eine weitere effektive Methode,  um deine eigene Motivation zu erhöhen und das Durchhaltevermögen zu aktivieren ist, es vielen Leuten zu erzählen. Wenn du erst einmal vielen Personen von deinem Projekt berichtet hast, dann wirst du deine Ziele auch umsetzen. Es nicht zu tun, würde dich in ziemlich arge Verlegenheit bringen und niemand will sein Gesicht verlieren indem er eingesteht, dass er sein Ziel nicht erreicht hat.

Wem sollst du es erzählen? Gut, auf Facebook kennst du sicher einige Leute, die dich vielleicht doch etwas besser kennen. Es soll schon eine Gruppe von Leuten sein, wo es schmerzt, wenn sie dich dann fragen, was denn so aus der tollen Buchidee geworden ist. J

 

10. Buchcover

Du brauchst ein Buchcover – früher oder später. Warum nicht früher? Was glaubst du, wie groß deine Motivation ist, wenn du täglich dein Buchcover vor dir siehst. Der Titel deines Buches und dein Name auf dem Cover.

Je öfter du dieses Cover siehst, desto stärker wird deine Motivation werden, dieses Bild Realität werden zu lassen. Du bist motiviert das Buch zu schreiben und wirst die nötige Disziplin aufbringen, um dein Projekt zu Ende zu führen.

Dies muss nicht das endgültige, druckfertige Cover sein, es kann einfach nur ein selbsterstelltes Bild sein, das du in einem Zeichenprogramm erstellt hast. Es ist einfach wichtig, dass du etwas Konkretes vor dir hast, nicht nur eine Idee oder Vorstellung.

 

Schluss

11. Korrekturlesen.

Es geht nicht ohne. Trotzdem gibt es immer wieder Autoren, die aus Zeitgründen (hoffe nicht aus überzogener Selbsteinschätzung), auf ein Korrekturlesen durch Dritte verzichten. Einige Autoren, die ihre Bücher als E-Books veröffentlichen, begehen den Fehler und sparen an einem professionellen Lektorat.

Am besten, du stellst dir das Korrekturlesen als 3-Schritte-Prozess vor.

Zuerst schaust du nach dem Schreiben, ob die Abfolge des Inhalts noch immer logisch aufgebaut ist. Sollte so sein, denn vor Schreibbeginn hast du ja eine Zusammenfassung und ein Inhaltsverzeichnis (inklusive Unterkapitel) erstellt. Gleichzeitig kannst du beim Durchlesen auch die Tippfehler bereinigen. Bei den meisten Textverarbeitungsprogrammen wie Word von Microsoft erkennst du die Fehler ganz einfach, da sie mit einer roten Wellenlinie gekennzeichnet sind.

Im zweiten Durchgang nimmst du dir dann jeden Absatz her und liest in laut durch. Solltest du irgendwelche eigenartige Formulierungen geschrieben haben, dann werden dir diese beim Lautlesen auffallen. Sei konsequent auch wenn das Projektende schon in Sichtweite gerückt ist.

Als dritten Schritt solltest du dein Manuskript jemanden zum Lesen geben, der dies professionell macht, denn schließlich willst du ja, dass dein Buch einen professionellen Eindruck hinterlässt.

 

Es ist eine fantastische Zeit als Autor zu beginnen. Es gibt unzählige Möglichkeiten und das Potential ist unbegrenzt. Jeder Autor hat einmal bei Null begonnen. Ich hoffe, die 11 Tipps helfen dir dein Buch-Projekt erfolgreich umzusetzen.

Viel Erfolg & Happy Writing

Gernot

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Sabotierst Du den Erfolg Deines Buches oder entwickelst Du Kompetenz?

Du bist im Begriff ein E-Book zu schreiben und möchtest sichergehen, dass es erfolgreich wird. Autoren sabotieren oft unwissentlich den Erfolg ihres eigenen Buches, da sie sich nicht ihrer „neuen“ Rolle bewusst sind.

 

Viele Autoren – wie du – sehen ihre Chance, dank des Internets und des steigenden E-Book-Trends, ihr Buch im Eigenverlag zu veröffentlichen. Es geht schneller, ist kostengünstig und du als Autor behältst die vollen Rechte an deinem Werk. Immer mehr Unternehmer springen auf diesen Trend auf und bieten ihr E-Book auf ihrer Website gratis zum Download an, um auf diese Weise mehr Zielkunden für ihr Geschäft zu gewinnen.

 

Sabotierst du den Erfolg deines Buches?

Früher waren die Autoren ausschließlich für den Inhalt ihres Buches verantwortlich und nahezu alle anderen Aufgaben hat der Verlag übernommen. Die Bereiche vom Lektorat, zur Produktion bis hin zur Vermarktung wurden vom Verlag abgedeckt. Wenn du dein Buch aber im Eigenverlag veröffentlichst, dann musst du dich auch um diese Aspekte kümmern.

Dabei laufen viele angehende Autoren Gefahr, diese „neuen“ Aufgabengebiete zu vernachlässigen oder teilweise zu übersehen. Wie siehst du das? Gerade als „neuer“ Autor stehst du deinem Werk sehr nahe und läufst leicht Gefahr die Relevanz der anderen Teilbereiche zu unterschätzen. Tatsache ist, es reicht nicht mehr einfach nur ein gutes Manuskript abzuliefern.

 

Deine NEUE Rolle als Autor

Das Buchschreiben ist zum Geschäft geworden und der Autor zum Unternehmer. Somit bist du für alles verantwortlich, aber das hat auch seine Vorteile. Du kannst dein Buch in kürzerer Zeit und ohne die – oft mühsamen – Stationen in einem Verlagshaus durchlaufen zu müssen, veröffentlichen.

Um als E-Book-Autor erfolgreich zu sein, musst du alle Aspekte des Buchgeschäfts beachten. Du musst unternehmerische Überlegungen anstellen und entscheiden, welche Tätigkeiten du selbst erledigen kannst und für welche du Hilfe benötigst.

 

 

Die 7 wichtigsten Bereiche um Kompetenz als Autor zu erlangen

1. Planung

Planung ist ja nichts für kreative Köpfe, oder? Doch! Ich kenne das gut, ich würde auch am liebsten jedes interessante Projekt sofort und ohne viel Nachdenken in Angriff nehmen. Das habe ich auch oft gemacht, aber leider sind die meisten Projekte nicht von Erfolg gekrönt gewesen.

Viele Autoren sind hoch motiviert und wollen gleich mit dem Schreiben beginnen. Sie haben eine Idee und beginnen sofort auf ihrem Laptop zu tippen. Irgendwann aber kommen sie ins Stocken, oder merken, dass sie den roten Faden verloren haben und die letzten zwei Kapitel gar nicht mehr ins Konzept passen. Das ist für viele Bücher der Anfang vom Ende.

Wenn du mit deinem E-Book Erfolg haben möchtest, dann brauchst du einen schriftlichen Plan, der alle Stationen beinhaltet.

Mein Tipp:
(1) Schreibe eine kurze Zusammenfassung deiner Idee und (2) erstelle ein Inhaltsverzeichnis (mindestens zwei Ebenen tief).

 

2. Recherche

Zu viel oder zu wenig? Wann ist zu viel zu viel?

Der Grund warum viele Bücher nie geschrieben werden, ist, dass der Autor in der Recherchefalle hängengeblieben ist. Das Internet ist ein tödliches Labyrinth für Informationssuchende, die von einer Seite zur nächsten klicken. Denn genau dort findet man die geniale Information, die man für das eigene Buch sucht. STOP!

Vergiss nicht, wir leben in einer ziemlich schnelllebigen Zeit. Sollte dein Thema gerade jetzt für deine Zielgruppe interessant sein, dann ist eine zeiteffiziente Recherche besonders wichtig. Je schneller dein E-Book veröffentlicht wird, desto schneller können dich potentielle Kunden finden.

Mein Tipp:
(1) Verschaffe dir einen Überblick auf amazon.de und amazon.com, was in deinem Bereich angeboten wird. (2) Notiere dir zwei oder drei Fragen, auf die du unbedingt Antworten brauchst für dein Buch und dann erst beginne die Google-Suche. (3) Gib dir ein Zeitlimit und halte dich daran!

Ach ja, was ist mit zu wenig Recherche? So ignorant bist du sicher nicht, denn sonst würdest du diesen Artikel gar nicht lesen.

 

3. Schreiben

Du hast dein Buchthema gefunden und setzt dich zum Computer. Plötzlich verspürst du den Drang geniale Formulierungen für deine Ideen finden zu müssen. Du schreibst hochtrabend und unpersönlich, verwendest Phrasen, die du nie im Leben in einem Gespräch mit deinen Kunden sagen würdest. Wird dir das der Leser, der deine Zielgruppe ist, abkaufen? Es kommt viel besser an, wenn du auf einen akademischen Stil (sofern deine Zielgruppe nicht Akademiker sind) verzichtest und authentisch in deiner Ausdrucksweise bleibst. Die Leser werden es dir danken.

Natürlich sollte dein Inhalt gut strukturiert und logisch aufgebaut sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, kurze Sätze verhelfen zu einem klaren und verständlichen Schreibstil.

Denke an deine Kunden. Wie sprichst du mit deinen Kunden? Stelle dir ein Beratungsgespräch mit deinem Kunden vor, wenn du ihm Ideen und Tipps gibst, wie er sein Problem lösen kann.

Wenn du genau in diesem Stil dein E-Book schreibst, wird der Leser die Person hinter den Zeilen erkennen und Vertrauen gewinnen.

Mein Tipp:
Stell dir einen Kunden (eine einzelne Person, die du wirklich kennst) und schreibe ausschließlich für sie. Dein Schreibstil wird persönlich und klingt nicht abgehoben.

 

4. Design

„Kann ich selber“, oder „meine Nichte kennt sich gut mit Photoshop aus“ habe ich ziemlich oft gehört, wenn es um das Buchcoverdesign geht. Sofern du oder deine Nichte nicht wirklich Grafiker seid, wäre es gut über eine Alternative nachzudenken.

Es ist super, dass du deinen Ideen und Vorstellung für das Cover selber umsetzen möchtest, aber das Endresultat soll professionell wirken. Durch das Cover bekommt der Interessent den ersten Eindruck von deinem Buch und somit auch von dir. Das Cover ist wahrscheinlich dein wichtigstes Marketinginstrument für dein Buch.

Sind dir während deiner Recherche ein paar gute Covers aufgefallen, dann hebe dir diese Beispiele auf – zum Beispiel mit Evernote, ein tolles Tool.

Suche dir einen guten Grafiker, der dir ein professionelles Buchcover im gewünschten Format und der passenden Auflösung erstellt.

Mein Tipp:
Auf fiverr.com findest du viele Grafiker, die Coverdesigns zu günstigen Preisen anbieten.

 

5. Erstellung

Du bist ein begeisterter Kindle-Nutzer und möchtest dein E-Book natürlich auf deinem Kindle-Reader sehen. Du wandelst es in das entsprechende Format um und es gefällt dir. In deiner Begeisterung schickst du die Datei an einige Interessenten und stellst sie auf deine Website zum Download. Das Problem, nicht jeder hat einen Kindle-Reader oder möchte es in diesem Format lesen. Damit ist Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Du hast also die Möglichkeit dein E-Book in den verschiedensten Formaten anzubieten oder du erstellst es als PDF – ein Format, das jeder auf seinem PC lesen kann. Aber auch da können noch einige Hoppalas passieren. Einfach als PDF abspeichern und zum Download anbieten kann katastrophale Folgen haben. Links aus dem E-Book zu verschiedenen Websites, die nicht funktionieren, Videos, die sich nicht abspielen lassen, oder Absätze und Bilder die unerklärlicherweise auf die nächste Seite gewandert sind. Das würde unweigerlich zu unzufriedenen Lesern führen.

Mein Tipp:
(1) Bedenke die Lesegewohnheiten deiner Zielgruppe – Laptop, Tablet, oder Smartphone? Auf welchem Gerätetyp wird dein E-Book am wahrscheinlichsten gelesen? (2) Funktioniert dein E-Book sowohl auf PC als auch auf Apple-Geräten? (3) Kontrolliere alle Links und das fertige PDF auf ungewollte Seitenumbrüche.

 

6. Marketing

„Hallo, das E-Book ist eh gratis“ und „Es ist voll mit wertvollen Tipps und Informationen. Warum soll ich da noch viel Werbung dafür machen?“ höre ich oft im Coaching. Die Wahrheit ist, egal wie genial und nützlich dein E-Book für deine Zielgruppe ist, wenn niemand davon erfährt, ist es, als würde dein Buch gar nicht existieren.

Wenn der Titel deines E-Books nicht in der Google-Suchmaschine gefunden wird, heißt dies für die meisten Internetbenützer, dass es nicht vorhanden ist.

Daher überlege dir eine einfache Strategie, wie du deine Zielgruppe sowohl Online als auch Offline über dein Buch informierst. Die verschiedenen Social Media Plattformen, allen voran Facebook, macht es ohnehin einfach, dass du von deiner Buchveröffentlichung berichtest.

Mein Tipp:
(1) Beginne auf Facebook über dein Buch-Projekt zu erzählen und je näher du dem Veröffentlichungstermin kommst, desto gespannter werden die Follower & Fans sein. Nutze diesen Hype zu deinen Gunsten! (2) Welcher Unternehmer bedient die selbe Zielgruppe aber mit einem anderen Produkt? Es kann natürlich nicht ein direkter Konkurrent sein. Gewinne ihn als Kooperationspartner und ihr könnt euch beide gegenseitig unterstützen.

 

7. Internet

Wenn sich auf deiner Startseite bereits 10 Produkte und 2 Werbebanner befinden, dann ist da kein Platz mehr für dein E-Book. Niemand würde es finden. Die Website sollte übersichtlich sein und der Besucher muss gleich bemerken, dass du ein E-Book anbietest.

Du brauchst keine wirklichen Programmierkenntnisse, um ein ansprechendes Sign Up Formular und die dazugehörigen automatischen E-Mails zu entwerfen. Mit mailchimp.com kannst du dies ganz einfach erledigen.

Mein Tipp:
(1) Verwende Opt-In Möglichkeit als Standard (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Opt-in) (2) Verlange wenige Daten vom Besucher und er wird leichter gewillt sein, dein E-Book zu „bestellen“ und sich für deinen Newsletter eintragen. Es gibt andere Wege, wie der Interessent dir freiwillig Name und Telefonnummer gibt.

 

Entscheide, was du erledigen kannst, den Rest delegiere – das ist Kompetenz!

All diese 7 Bereiche entscheiden über den Erfolg deines E-Books. Du brauchst nicht auf all diesen Gebieten und in all diesen Bereichen ein Experte sein, aber du musst darauf achten. Teile davon kannst du selbst abdecken und für die anderen Bereiche solltest du Personen haben, die über die notwendige Erfahrung und Expertise verfügen.

Das muss nicht bedeuten, dass du dafür ein Vermögen ausgeben musst. Versuche es mit Tauschgeschäften. Auf fiverr.com und anderen Plattformen findest du verschiedensten Dienstleistungen rund um das Thema Buch angeboten.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem E-Book-Projekt. Wenn du Fragen oder Kommentare hast, dann schreib mir einfach.

Happy Writing

Gernot

perfekten-guten-titel-buch-finden

So findest Du Deinen perfekten Buchtitel

Ein „guter“ Titel für dein Buch kann über deinen Bucherfolg entscheiden. Wenn du einen lausigen Titel hast, dann kann das Buch noch so gut sein, aber es wird unbeachtet bleiben. Ziel ist es, einen Titel zu finden, der ansprechend ist und die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe erregt. Dann hast du die Chance, dass dein Buch erfolgreich wird, wenn es sonst vielleicht unbeachtet geblieben wäre.

 

Es ist nicht einfach einen guten Buchtitel zu schreiben, ich weiß. Dies gilt vor allem für E-Books. Ich werde oft gefragt, worauf man dabei achten muss. Was sind die wichtigsten Kriterien für einen erfolgreichen Buchtitel bzw. E-Book-Titel?

 

Was zeichnet einen guten Buchtitel aus?

 

* Er muss Blickfang / Hingucker sein

Mit einem Wort, der Titel muss die Aufmerksamkeit des Interessenten auf das Buch ziehen. Der potentielle Leser muss sich angesprochen fühlen.

 

* Er muss leicht gefunden werden

Die Auffindbarkeit – vor allem in der digitalen Welt – ist bei der Unzahl von Neuveröffentlichungen von Büchern besonders wichtig. Versetze dich in die Lage des Lesers. Mit welchen Wörtern würde er nach der Lösung für seines Problems suchen. Versuche diese Schlüsselwörter in deinen Titel und Untertitel einzubauen.

 

* Er muss „geklickt“ werden

Wenn der Titel provokant und ansprechend geschrieben ist, dann erhöht sich die Chance, dass dein Buch geklickt und somit gelesen wird. Verpacke ein Versprechen in deinen Titel, dass genau deine Lesergruppe anspricht.

 

* Er muss Interesse wecken

Natürlich interessiert dich das Thema, aber ist es auch für deine Zielgruppe interessant? Ist das Problem oder die Information, die du ansprichst für deine Leser auch relevant?

 

* Er muss langfristig dem Google-Ranking helfen

Darum ist es wichtig auch diverse Werkzeuge von Google zu nutzen, wenn du deinen Buchtitel erstellst. Google Trend und Google Adwords sind extrem hilfreich und können oft einen gewaltigen Unterschied ausmachen.

 

Aber wie schreibt man nun einen wirklich guten Buchtitel?

 

Gut, das ist nicht ganz so einfach. Ich sage nicht, dass es eine Formel gibt, die es einfach macht. Aber es gibt ein paar Punkte, die es zu beachten gibt. Wenn du diese Aspekte berücksichtigst, dann steigt die Erfolgschance deines Buches drastisch.

 

Es bedarf einiger Übung und Versuche. Im Verlagsgeschäft werden oft bis zu 10 Titelvorschläge erarbeitet, die dann Testlesern vorgelegt werden. Mit Hilfe der Social Media Plattformen kannst du schnell herausfinden, ob dein Buchtitel Interesse hervorruft oder nicht. Nutze Facebook & Co und bitte Personen aus deiner Zielgruppe über zwei mögliche Titel abzustimmen.

 

Der heutige Artikel ist keine Formel, sondern eine Anleitung, die dir helfen soll einen guten und effektiven Titel für dein Buch zu schreiben. Es gibt ein paar Punkte, die wichtig sind für den Erfolg deines Buches. Du kannst diese auch anwenden, wenn du einen guten Titel für deinen Blogartikel suchst.

 

Denke IMMER an deine Zielgruppe

Wie gut kennst du deine Zielgruppe? Welche Wörter regen das Interesse deiner Zielgruppe? Welche Wörter oder Phrasen sind in deiner Zielgruppe unten durch?

 

Im Buch bietest du Lösungen und Informationen zu einem bestimmten Thema für deine Zielgruppe an. Das heißt, du hast dir ausreichend Gedanken über deine Zielgruppe gemacht. Du weißt auch, wie sie nach Lösungen und Informationen sucht und vor allem mit welchen Wörtern oder Phrasen deine potentiellen Leser im Internet danach suchen.

 

Zusätzlich kannst du noch emotionale Faktoren für dich nutzen. Über 70% kaufen Produkte aus emotionalen Gründen. Also, wie kannst du diese emotionalen Motivationsfaktoren in deinen Titel einbauen?

 

 

In der KÜRZE liegt die Würze

Der Titel soll kurz und prägnant sein und das Thema benennen, aber du brauchst nicht alle Schlüsselwörter reinverpacken. Vergiss nicht, du hast auch noch den Untertitel zu Verfügung. Dort kannst du dem Leser weitere Informationen zum Thema und zur Kategorie geben.

 

Auf amazon.de kannst du die bequem die Titel anderer Autoren in deiner Kategorie oder verwandten Kategorien ansehen und vergleichen. Welche Titel ziehen besser? Welche Formulierungen werden in deinem Bereich besonders häufig verwendet?

 

Sechs bis neun Wörter sind das Maximum. Weniger ist mehr. Wenn du längere Titel schreibst, dann kann es passieren, dass dein Buchtitel bei Google oder in Buchkatalogen nur teilweise angegeben wird. Der Rest des Titels verschwindet dann unter den „…“.

 

Ein VERSPRECHEN muss gehalten werden

Ein Versprechen ist attraktiv und zieht Leser an. Verspricht dein Buchtitel eine Lösung oder Information zu einem Problem, dass deine Zielgruppe mehrheitlich beschäftigt, dann wirst du damit definitiv das Interesse wecken.

 

Aber dein Buch muss dieses im Titel ausgesprochene Versprechen dann auch wirklich einlösen, sonst gibt es viele unzufriedene Leute. Und in der heutigen Zeit können eine paar negative Stimmen große Auswirkungen auf den Bucherfolg haben.

 

Nenn‘ es beim NAMEN

Der Leser will nicht raten, worum es in deinem Buch gehen könnte. Er möchte sofort erkennen, ob dieses Buch für ihn in Frage kommt. Er möchte sofort wissen, ob das Buch bei seinen Problemen und Herausforderungen hilft. Daher hilft es, keine Fantasienamen und keine ausgefallenen Ausdrücke im Titel zu verwenden. Vielmehr sollte das Problem oder die Lösung in den Buchtitel und Untertitel eingearbeitet werden.

 

Mit dem Titel möchtest du auch deine Expertise untermauern, also bedenke wie sich anhört, wenn der Buchtitel in einem Satz mit deinem Namen genannt wird.

 

Der Titel kommt zum SCHLUSS

Schon bevor du zu schreiben beginnst, hast du einen Titel im Kopf. Er klingt gut für dich und ist vielversprechend. Nimm ihn als Arbeitstitel. Ich sage ja nicht, dass er nicht der optimale Buchtitel für dein Buch ist. Aber es hilft, wenn du nach dem du dein Buch geschrieben hast, noch einmal über deinen Buchtitel nachdenkst. Vielleicht hat sich ja dein Buch in eine Richtung fortentwickelt, die du am Anfang nicht ahnen konntest. Dann würde es Sinn machen, den Titel anzupassen, um die Leser optimal anzulocken.

 

Ich hoffe, ich habe dir damit etwas geholfen. Würde mich freuen, wenn du mir Kommentare oder deine Erfahrungen zur Titelsuche bzw. Titelfindung schreibst.

 

Genieße deinen Tag.

 

Liebe Grüße

Gernot